(c) Foto: Neuenheimer Kammerorchester e.V.
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DEMNÄCHST

Die Vier Jahreszeiten
Matthias Metzger Violine und Leitung

 

 12.04.2019, 19:30   Ev. Kirche Meckenheim (Pfalz)
13.04.2019, 15:30    Augustinum Heidelberg         
14.04.2019, 19:00    Friedenskirche Heidelberg    

 

Programm
Antonio Vivaldi: Die Vier Jahreszeiten
Frank Martin: Pavane couleur du temps
Igor Stravinsky: Concerto in D für Streichorchester

 

Die Konzerte dauern ca. 1 Stunde, der Eintritt ist frei.
Als Beitrag zur Deckung der Kosten bitten wir um Spenden am Ausgang.


Matthias Metzger erhielt seine künstlerische Ausbildung bei Ulf Hoelscher an der Karlsruher Musikhochschule sowie auf Meisterkursen bei Gerhard Schulz (Alban Berg Quartett), Robert Soëtens (Paris) und Roman Nodel (Mannheim). Auf Interpretationskursen bei Nikolaus Harnoncourt (Wien), Reinhard Goebel (Musica Antiqua Köln) und in Zusammenarbeit mit Margaret Faultless (Royal Academy of Music London) eignete er sich die historisch informierte Aufführungspraxis an. Metzger war Mitbegründer des Schlierbacher Kammerorchesters und der Heidelberger Sinfoniker und wirkte als deren Konzertmeister bis 2003. Mit diesen Ensembles spielte er zahlreiche international preisgekrönte CD-Aufnahmen ein. Seit 2007 ist er Konzertmeister der Deutschen Philharmonie Merck. Darüber hinaus konzertiert Matthias Metzger als Solist und widmet sich intensiv der Kammermusik. CD-Einspielungen aus seiner Zeit als Mitglied des Zehetmair Quartetts erfuhren höchste internationale Anerkennung (»Gramophone Award«, »Diapason d’or de l’année«, »Edison«).

 

Die berühmten Vier Jahreszeiten stehen im Zentrum des Programms, vier Violinkonzerte, in denen Vivaldi verschiedenste Naturerscheinungen im Jahreslauf musikalisch nachzeichnet: etwa den Gesang der Vögel im Frühling, sengende Hitze im Sommer, Hundegebell, im Herbst ein trinkfreudiges Erntefest oder das Ausrutschen und Einbrechen auf dem Eis im Winter. Und immer wieder Gewitter und Stürme. Igor Strawinsky griff mehrfach auf Vorlagen aus der Barockzeit zurück, im Falle seines Concerto in D auf die Form des Concerto Grosso, in dem mehrere Solisten mit dem Orchester wetteifern. Das Werk entstand 1940 im neoklassizistischen Stil, „in D“-Dur wie der Titel schon sagt, und besticht durch seine heitere, tänzerische Art. Auch der Dritte im Bunde, Frank Martin, ließ sich von einer barocken Vorlage inspirieren, dem Märchen Eselshaut von Charles Perrault. Den Zauber der Märchenwelt drückt er in verträumt dahinfließenden Melodien von zart schimmernder Harmonik aus.


 

Unser Herbstprogramm 2018 spielten wir in Heidelberg, Lützelsachsen und
als Benefizkonzert zugunsten der Ev. Stadtmission Heidelberg im Talhof Schriesheim

 

Hans Rott (1858-1884): Symphonie für Streichorchester

Carl Nielsen (1865-1931): Suite für Streichorchester op. 1

Frederic Delius (1862-1934): Zwei Aquarelle

 Benjamin Britten (1913-1976): Simple Symphony

Leitung: Matthias Metzger

 


 

Im Frühjahr 2018 gespielt in Heidelberg (2x) und in Wachenheim / Pfalz:

Ralph Vaughan Willams (1872-1958): Concerto grosso

Edvard Grieg (1843-1907): Suite aus Holbergs Zeit  *)

Béla Bartók (1881-1945): Rumänische Volkstänze 

Peter Tschaikowsky (1840-1893): Elegie G-Dur 

Frank Martin (1890-1974): Konzert-Etüden für Streichorchester

 

Leitung: Matthias Metzger

*) nur Konzert am 21.04.18 in Wachenheim. Dieses Konzert wurde veranstaltet von der Stadt Wachenheim a.d.W.  (www.wachenheimer-serenade.de)

 

Die Rheinpfalz vom 23.04.2018: "Neuenheimer Kammerorchester überzeugt bei Wachenheimer Serenade mit hoher Qualität"

"Voller orchestraler Streicherklang war beim dritten Saisonkonzert der Wachenheimer Serenade am Samstagabend zu hören. [...] Als Ensemble von nicht-professionellen Musikern ausgewiesen, demonstrierte [das Neuenheimer Kammerorchester] eine erstaunlich hohe Qualität - ein Unterschied zu einem professionellen Orchester war da nicht auszumachen. [...] Die Intonation war pieksauber, der Rhythmus kam stets präzise, die Klangbalance war stimmig, die Dynamik weit gespannt, und die Musiker folgten dem mit viel Engagement dirigierenden Matthias Metzger willig. Das Orchester wurde allen professionellen Anforderungen gerecht."
Seine [Martins] "Etüden für Streichorchester" sind höchst anspruchsvoller Stoff, behandeln einzelne komplizierte Aspekte des Zusammenspiels von Streicherensembles. [...] Das kann auch Profiorchester ins Schwitzen bringen, aber das Neuenheimer Kammerorchester meisterte diese [Polyrhythmik-] Hürde ebenso sicher wie die anderen Sätze."

"Nach der Pause dann zunächst, schlank und spritzig, rhythmisch auf dem Punkt, die rumänischen Volkstänze von Béla Bartók, mit schönen Soloeinlagen der Konzertmeisterin Jasmin Swartman."
"Das Neuenheimer Kammerorchester wurde von dem anspruchsvollen Publikum begeistert gefeiert."


 

Im Herbst 2017 gespielt in Mannheim und 2 x in Heidelberg


Konzerte zum 10-jährigen Jubiläum des Neuenheimer Kammerorchesters:
 

Ottorino Respighi (1897-1937): Antiche Danze ed Arie per Liuto Nr. 3
Jean-Philippe Rameau (1683-1764): Concert en sextuor  "La Pouplinière"
Edvard Grieg (1843-1907): Suite "Aus Holbergs Zeit" 

Leitung: Matthias Metzger

 

Rhein Neckar Zeitung, Feuilleton vom 30.10.2017:

"Erst zehn Jahre ist das Neuenheimer Kammerorchester alt. Zeit genug, um sich einen guten Platz in der Landschaft Heidelberger Nicht-Profi-Ensembles zu verschaffen. Mit zu verdanken ist das sicher ihrem Dirigenten Matthias Metzger, der seine Truppe nicht nur auf ein beachtliches Niveau hintrainiert hat, sondern auch im Programm neben Kernrepertoire neue Raritäten ausgräbt, darunter deutsche Erstaufführungen.

Zum Jubiläumskonzert waren es zunächst Ottorino Respighis "Antiche Danze ed Arie per Liuto Nr. 3", die mit zart besaitetem Streicherteppich und Sensibilität verwöhnten. Ein Klangideal, dem sich jeder angeschlossen hatte. ... Bezaubernd das spärische Geigenflimmern. Gefühlvolle Geigenbögen wurden selbst im aufbrausenden Forte nicht aufgegeben, wo im enthusiastischen Vibrato die Raphaelkirche nur so glühte. Ein immenses Entwicklungspotential in alle Richtungen, für das Metzger seine Schützlinge fest zusammengeschweißt hatte. ...

Mitgerissen hat ein Geigenstrich, der nur so schäumte vor Energie und Tatendrang. Metzger entzündete im Klangkörper immer hitzigere Feuer, wo zum Schuß gar die Füße mit stampften."

 


 

Im Frühjahr 2017 gespielt in Heidelberg, Mannheim, Meckenheim/Pf.:

Wolfgang Amadeus Mozart: Mailänder Sinfonie KV 159

Toru Takemitsu: "Nostalghia" für Violine und Streichorchester
Carl Philipp
Emanuel Bach: Hamburger Sinfonie Wq 182/6
Yasushi Akutagawa: "Triptyque" für Streichorchester

 

 

Violine: Maria Graschtat
Leitung: Matthias Metzger

 

 

Die Rheinpfalz vom 03.04.2017:

"Ergreifend dann die Interpretation von Toru Takemitsus "Nostalghia", einer 1987 als Auftragswerk für Yehudi Menuhin entstandenen, posthumen Hommage an den legendären sowjetischen Filmregisseur Andrei Tarkowskij, die vor allem das Heimweh-Gefühl, das  in Tarkowskijs gleichnamigem Film eine zentrale Rolle spielt, in Töne packt. Hier trat die erst 17-jährige Geigerin Maria Graschtat als einfühlsame Solistin hervor ...
Das Stück "Triptychon" von Yasushi Akutagawa erfüllte das Kirchenschiff dann wieder mit schwungvoll rhythmischen Klängen. Das Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus für die Leistung, worauf das Orchester mit Mozarts Divertimento KV 136 eine Zugabe oben drauf setzte."


 

Im Herbst 2016 gespielt in Heidelberg, Mannheim, Meckenheim/Pf.:
Alexander Glasunow: Thema und Variationen für Streichorchester g-Moll op. 97

Modest Mussorgsky: "Die Kinderstube" für Sopran und Streichorchester
Dmitri Schostakowitsch: Kammersinfonie c-Moll op. 110a
 

Sopran: Ekaterina Mamysheva
Leitung: Matthias Metzger

Ekaterina Mamysheva begeisterte das Publikum
Ekaterina Mamysheva begeisterte das Publikum

Mannheimer Morgen vom 21.10.2016:

"Bei ihrem ersten Konzert mit Orchester begeisterte Ekaterina Mamysheva mit ihrer frischen Darbietung. Gesanglich, gestisch und mimisch schlüpfte sie in die Rolle eines Kindes und ließ typische Szenen aus der Kindheit lebendig werden. ... Herzlichen Applaus gab es für die junge Sängerin und ihren Vortrag, der insgesamt sieben Lieder in ganz unterschiedlichen Stimmungen umfasst."

"Das NKO meisterte das schwierige Stück [Schostakowitsch], das aus fünf ineinander übergehenden Sätzen besteht, hervorragend. Nach einem Largo steuerte Matthias Metzger sein Orchester ständig antreibend, im Allegro molto sehr schnell auf ein beängstigend dramatisch-donnerndes Unwetter zu, das von Endzeitstimmung kündete, gefolgt von einem schnellen Allegro Scherzo, das nicht wirklich heiter zu nennen ist - großartig dabei die Cellistin Terese Zink. Zwei düstere Largo Sätze zum Ende verschaffen dem Zuhörer Luft. Viel Applaus und Lob gab es von dem zu großen Teilen musikalisch vorgebildeten Publikum."

 

Die Rheinpfalz vom 18.10.2016:

"Die Musik [von Mussorgsky] entwickelte sich unmittelbar aus der Rede, wie ein zur Melodie erhobenes Sprechen. Ekaterina Mamysheva gelang es mit ihrem warmen, eher dunkel abgetönten Sopran hervorragend, diesen kindlichen Ton, oder gar den Gesprächsgegensatz mit Amme oder Mutter ins Lied zu übertragen."

"Das Neuenheimer Kammerorchester verstand es ausgezeichnet, diese vielen Aspekte dessen, was man „russische Seele“ nennt, musikalisch zu übersetzen und den Zuhörern zu überbringen. Der Beifall in der gut besuchten Kirche war entsprechend lang und begeistert, die Zuhörer konnten sich kaum von Kammerorchester und Sängerin trennen." 

 

Weitere Pressestimmen finden Sie hier.


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Besucherstimmen zu unseren Konzerten

  • "Das Konzert zum 10-jährigen Jubiläum des Orchesters war atemberaubend." K.M.
  • "Das vergangene Konzert in Heidelberg hat mich klanglich sehr berührt." C. H.
  • "Das war ein tolles Programm, abwechslungsreich und mitreißend. Ganz toll!" T. K.
  • "Eure Intonation war blitzsauber, wie habt ihr das hingekriegt?" M. B.
  • "Ihr [das Neuenheimer Kammerorchester] bereichert mein Leben!" K. S.
  • "Sehr, sehr schön! Wann kommen Sie wieder?" J. H.
  • "Ich fand das Konzert sehr beeindruckend. Eine spannende Mischung von Musik, eine schöne Bereicherung unseres Sonntags." C. H.
  • "Herzlichen Glückwunsch zum Konzert - das war wirklich großartig!" H. R.
  • "Der Harfenzauber, wie soll ich sagen, das ging ganz tief ins Herz!" P. T.
  • "Es war grandios! Mein Favorit war der Grieg. Sehr differenziert gespielt, sehr virtuos, ein musikalischer Genuss."  U. S.
  • "Ihr gestriges Konzert in Neustadt war wunderbar und hat den Sonntag zu einem Festtag gemacht. Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten!" R. R. und K.W.
  • "Ich war Anfang Mai in Ihrem Konzert hier in Mannheim und total begeistert von dem Niveau, mit dem Sie dieses Konzert gestaltet haben. Es war wirklich ein Erlebnis !!" D. S.

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