(c) Foto: Neuenheimer Kammerorchester e.V.
(c) Foto: Neuenheimer Kammerorchester e.V.

 

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Konzerte zum 10-jährigen Jubiläum des Neuenheimer Kammerorchesters:

 Fr. 27.10.2017, 20:00 Uhr   MANNHEIM  Heilig Geist Kirche, Moltkestr. 14, 68165 Mannheim
Sa.
 28.10.2017, 20:00 Uhr   HEIDELBERG   St. Raphael, Werderstr. 51, 69121 Heidelberg         
So. 29.10.2017, 17:00 Uhr   HEIDELBERG   Augustinum, Jaspersstr. 2, 69126 Heidelberg        

 
Edvard Grieg (1843-1907): Suite "Aus Holbergs Zeit"

Ottorino Respighi (1897-1937): Antiche Danze ed Arie per Liuto Nr. 3
Jean-Philippe Rameau (1683-1764): Concert en sextuor  "La Pouplinière"
 

Leitung: Matthias Metzger

 

Dauer ca. 1 Stunde, Eintritt frei, Spenden erbeten

 

Matthias Metzger studierte Violine bei Ulf Hoelscher (Karlsruhe) sowie auf Meisterkursen bei Gerhard Schulz (Alban Berg Quartett), Robert Soëtens (Paris), Roman Nodel (Mannheim), Nikolaus Harnoncourt und Reinhard Goebel (Musica Antiqua Köln) . Als Mitbegründer des Schlierbacher Kammerorchesters und der Heidelberger Sinfoniker wirkte er als deren Konzertmeister bis 2003. Mit diesen Ensembles spielte er zahlreiche international preisgekrönte CDs ein. Darüber hinaus konzertiert Matthias Metzger als Solist und widmet sich intensiv der Kammermusik.  CD-Einspielungen aus seiner Zeit als Mitglied des Zehetmair-Quartetts erfuhren mit dem »Gramophone Award«,  »Edison« und »Diapason d’or de l‘année« höchste internationale Anerkennung. Seit 2007 ist er Konzertmeister der Deutschen Philharmonie Merck.

 

Seit 2008, dem zweiten Jahr seines Bestehens, leitet Metzger das Neuenheimer Kammerorchester, gebildet aus führenden Mitgliedern Heidelberger nicht-professioneller Orchester. Neben den großen Werken der Streichorchester-Literatur wie den Serenaden von Dvořák und Tschaikowsky, dem Divertimento von Bartók oder Schostakowitschs Kammersinfonie kommen regelmäßig auch hochwertige Raritäten zur Aufführung. Zu letzteren zählen Beethovens Konzert für 2 Hörner und Streicher, das Klarinettenkonzert von Mieczyslaw Weinberg als deutsche Erstaufführung oder Haydns Doppelkonzert für Harfe, Violine und Streicher mit der ARD-Wettbewerb-Preisträgerin und Professorin an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Mirjam Schröder sowie Matthias Metzger als Solisten.

 

Zum 10-jährigen Jubiläum des Orchesters  kommen zwei Reminiszenzen zur Aufführung: Edvard Grieg schrieb 1884 seine beliebte Suite „Aus Holbergs Zeit“ nach dem Vorbild der französischen Orchestersuite des Spät-Barock, wobei er die romantische Tonsprache seiner Zeit verwendete und Anklänge an die norwegische Volksmusik einstreute. Ottorino Respighi stieß auf alte italienische und französische Lautenmusik aus der Renaissance, instrumentierte sie in reichen, nuancierten Klangfarben für Streichorchester, entwickelte Motive und Formen im spätromantischen Stil und veröffentlichet diese 1931 unter dem Titel „Antiche Danze ed Arie per Liuto“.  Mit einer original barocken Komposition aus Frankreich wird das Programm komplettiert, Jean-Philippe Rameaus „Concert La  Pouplinière“, die er 1741 dem Finanzier und Kunstmäzen Alexandere de La Pouplinière widmete. Das Werk, ebenfalls in Suitenform, entstand ursprünglich für Cembalo und wurde wie seinerzeit üblich für verschiedene Besetzungen arrangiert, so auch zu einer Version für sechsstimmiges Streicherensemble.


 

Im Frühjahr 2017 gespielt in Heidelberg, Mannheim, Meckenheim/Pf.:

Wolfgang Amadeus Mozart: Mailänder Sinfonie KV 159

Toru Takemitsu: "Nostalghia" für Violine und Streichorchester
Carl Philipp Emanuel Bach: Hamburger Sinfonie Wq 182/6
Yasushi Akutagawa: "Triptyque" für Streichorchester

 

 

Violine: Maria Graschtat
Leitung: Matthias Metzger

 

 

Die Rheinpfalz vom 03.04.2017:

"Ergreifend dann die Interpretation von Toru Takemitsus "Nostalghia", einer 1987 als Auftragswerk für Yehudi Menuhin entstandenen, posthumen Hommage an den legendären sowjetischen Filmregisseur Andrei Tarkowskij, die vor allem das Heimweh-Gefühl, das  in Tarkowskijs gleichnamigem Film eine zentrale Rolle spielt, in Töne packt. Hier trat die erst 17-jährige Geigerin Maria Graschtat als einfühlsame Solistin hervor ...
Das Stück "Triptychon" von Yasushi Akutagawa erfüllte das Kirchenschiff dann wieder mit schwungvoll rhythmischen Klängen. Das Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus für die Leistung, worauf das Orchester mit Mozarts Divertimento KV 136 eine Zugabe oben drauf setzte."


 

Im Herbst 2016 gespielt in Heidelberg, Mannheim, Meckenheim/Pf.:
Alexander Glasunow: Thema und Variationen für Streichorchester g-Moll op. 97

Modest Mussorgsky: "Die Kinderstube" für Sopran und Streichorchester
Dmitri Schostakowitsch: Kammersinfonie c-Moll op. 110a
 

Sopran: Ekaterina Mamysheva
Leitung: Matthias Metzger

Ekaterina Mamysheva begeisterte das Publikum
Ekaterina Mamysheva begeisterte das Publikum

Mannheimer Morgen vom 21.10.2016:

"Bei ihrem ersten Konzert mit Orchester begeisterte Ekaterina Mamysheva mit ihrer frischen Darbietung. Gesanglich, gestisch und mimisch schlüpfte sie in die Rolle eines Kindes und ließ typische Szenen aus der Kindheit lebendig werden. ... Herzlichen Applaus gab es für die junge Sängerin und ihren Vortrag, der insgesamt sieben Lieder in ganz unterschiedlichen Stimmungen umfasst."

"Das NKO meisterte das schwierige Stück [Schostakowitsch], das aus fünf ineinander übergehenden Sätzen besteht, hervorragend. Nach einem Largo steuerte Matthias Metzger sein Orchester ständig antreibend, im Allegro molto sehr schnell auf ein beängstigend dramatisch-donnerndes Unwetter zu, das von Endzeitstimmung kündete, gefolgt von einem schnellen Allegro Scherzo, das nicht wirklich heiter zu nennen ist - großartig dabei die Cellistin Terese Zink. Zwei düstere Largo Sätze zum Ende verschaffen dem Zuhörer Luft. Viel Applaus und Lob gab es von dem zu großen Teilen musikalisch vorgebildeten Publikum."

 

Die Rheinpfalz vom 18.10.2016:

"Die Musik [von Mussorgsky] entwickelte sich unmittelbar aus der Rede, wie ein zur Melodie erhobenes Sprechen. Ekaterina Mamysheva gelang es mit ihrem warmen, eher dunkel abgetönten Sopran hervorragend, diesen kindlichen Ton, oder gar den Gesprächsgegensatz mit Amme oder Mutter ins Lied zu übertragen."

"Das Neuenheimer Kammerorchester verstand es ausgezeichnet, diese vielen Aspekte dessen, was man „russische Seele“ nennt, musikalisch zu übersetzen und den Zuhörern zu überbringen. Der Beifall in der gut besuchten Kirche war entsprechend lang und begeistert, die Zuhörer konnten sich kaum von Kammerorchester und Sängerin trennen." 

 

Weitere Pressestimmen finden Sie hier.


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Besucherstimmen zu unseren Konzerten

  • "Das vergangene Konzert in Heidelberg hat mich klanglich sehr berührt." C. H.
  • "Das war ein tolles Programm, abwechslungsreich und mitreißend. Ganz toll!" T. K.
  • "Eure Intonation war blitzsauber, wie habt ihr das hingekriegt?" M. B.
  • "Ihr [das Neuenheimer Kammerorchester] bereichert mein Leben!" K. S.
  • "Sehr, sehr schön! Wann kommen Sie wieder?" J. H.
  • "Ich fand das Konzert sehr beeindruckend. Eine spannende Mischung von Musik, eine schöne Bereicherung unseres Sonntags." C. H.
  • "Herzlichen Glückwunsch zum Konzert - das war wirklich großartig!" H. R.
  • "Der Harfenzauber, wie soll ich sagen, das ging ganz tief ins Herz!" P. T.
  • "Es war grandios! Mein Favorit war der Grieg. Sehr differenziert gespielt, sehr virtuos, ein musikalischer Genuss."  U. S.
  • "Ihr gestriges Konzert in Neustadt war wunderbar und hat den Sonntag zu einem Festtag gemacht. Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten!" R. R. und K.W.
  • "Ich war Anfang Mai in Ihrem Konzert hier in Mannheim und total begeistert von dem Niveau, mit dem Sie dieses Konzert gestaltet haben. Es war wirklich ein Erlebnis !!" D. S.

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