(c) Foto: Neuenheimer Kammerorchester e.V.
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Unsere nächsten Konzerte:


Fr. 31.03.2017, 20:00 Uhr     MANNHEIM     Johanniskirche Lindenhof, Windeckstr. 1, 68163 Mannheim
Sa. 01.04.2017, 19:30 Uhr    MECKENHEIM  Evangelische Kirche, Kirchgasse, 67149 Meckenheim/Pfalz

So. 02.04.2017, 20:00 Uhr    HEIDELBERG    St. Bonifatius, Kaiserstr. 27, 69115 Heidelberg

 

Wolfgang Amadeus Mozart: Mailänder Sinfonie KV 159

Toru Takemitsu: Nostalghia
Carl Philipp Emanuel Bach: Hamburger Sinfonie Wq 182/6
Yasushi Akutagawa: Triptychon

 

Violine: Maria Graschtat
Leitung: Matthias Metzger

 

Dauer ca. 1 Stunde, Eintritt frei, Spenden erbeten

 


Ost-West Begegnung

In seinem Frühjahrsprogramm lädt das vor 10 Jahren gegründete Neuenheimer Kammerorchester zu einer Ost-Westlichen Begegnung ein mit Werken der großen Meister des 18. Jahrhunderts Wolfgang Amadeus Mozart und Carl Philipp Emanuel Bach sowie der Japaner Yasushi Akutagawa und Toru Takemitsu. Wolfgang Amadeus Mozart schrieb seine Sinfonie KV 159 nach Angaben seines Vaters „gegen die lange Weile“ in Mailand, wohin er zur Uraufführung seiner Oper Lucio Silla gereist war. Es entstand ein heiteres, serenadenhaftes Werk, mit dem sich der erst 16-jährige Mozart über die geltenden formalen Konventionen deutlich hinwegsetzte. Mit seiner Nostalghia für Violine und Streichorchester bezieht sich Toru Takemitsu auf den gleichnamigen Film des russischen Regisseurs Andrei Tarkowski. Die schwebende Musik mit ihren streckenweise weit aufgefächerten Klängen zeichnet das Heimweh-Gefühl, Stilmittel wie langsam fließendes Wasser und aufziehende Nebel sowie die ruhige Kameraführung des Films nach. Carl Philipp Emanuel Bach war einer der bedeutendsten Komponisten in der Zeit zwischen Barock und Wiener Klassik. Seine 6. Streichersinfonie ist ein Paradebeispiel für  den von Bach maßgeblich geprägten „empfindsamen Stil“, der mit raschen, teils schroffen Stimmungswechseln ein Kompendium der menschlichen Gefühle darstellt. 1953 schrieb Yasushi Akutagawa sein 3-sätziges „Triptychon“, ein schwungvolles, rhythmisches und durchweg tonales Stück mit einem langsamen Wiegenlied als Mittelsatz, dem der Einfluss von Schostakowitsch deutlich anzumerken ist.

 

Den Solopart übernimmt die 17-jährige Geigerin Maria Graschtat, Stipendiatin der Domhof-Stiftung Weinheim und Mitglied des Hochbegabten-Netzwerks Amadé der Musikhochschule Mannheim. Seit 2011 erhält sie ihren Violinunterricht bei Matthias Metzger sowie auf Meisterkursen bei Susanne Rabenschlag und Marco Rizzi.  Als Solistin war sie bereits mit den Starkenburg Philharmonikern und der Orchesterwerkstatt der Deutschen Philharmonie Merck zu hören.

Matthias Metzger studierte Violine bei Ulf Hoelscher und in Meisterkursen u.a. bei Reinhard Goebel, Roman Nodel und Nikolaus Harnoncourt. Er wirkt als Konzertmeister der Deutschen Philharmonie Merck, konzertiert als Solist und als Kammermusiker. CD-Einspielungen aus seiner Zeit als Mitglied des Zehetmair-Quartetts erfuhren mit dem »Gramophone Award« und »Diapason d’or de l‘année« höchste internationale Anerkennung.


 

Kürzlich gespielt in Heidelberg, Mannheim, Meckenheim/Pf.:
Alexander Glasunow: Thema und Variationen für Streichorchester g-Moll op. 97

Modest Mussorgsky: "Die Kinderstube" für Sopran und Streichorchester
Dmitri Schostakowitsch: Kammersinfonie c-Moll op. 110a
 

Sopran: Ekaterina Mamysheva
Leitung: Matthias Metzger

Ekaterina Mamysheva begeisterte das Publikum
Ekaterina Mamysheva begeisterte das Publikum

Mannheimer Morgen vom 21.10.2016:

"Bei ihrem ersten Konzert mit Orchester begeisterte Ekaterina Mamysheva mit ihrer frischen Darbietung. Gesanglich, gestisch und mimisch schlüpfte sie in die Rolle eines Kindes und ließ typische Szenen aus der Kindheit lebendig werden. ... Herzlichen Applaus gab es für die junge Sängerin und ihren Vortrag, der insgesamt sieben Lieder in ganz unterschiedlichen Stimmungen umfasst."

"Das NKO meisterte das schwierige Stück [Schostakowitsch], das aus fünf ineinander übergehenden Sätzen besteht, hervorragend. Nach einem Largo steuerte Matthias Metzger sein Orchester ständig antreibend, im Allegro molto sehr schnell auf ein beängstigend dramatisch-donnerndes Unwetter zu, das von Endzeitstimmung kündete, gefolgt von einem schnellen Allegro Scherzo, das nicht wirklich heiter zu nennen ist - großartig dabei die Cellistin Terese Zink. Zwei düstere Largo Sätze zum Ende verschaffen dem Zuhörer Luft. Viel Applaus und Lob gab es von dem zu großen Teilen musikalisch vorgebildeten Publikum."

 

Die Rheinpfalz vom 18.10.2016:

"Die Musik [von Mussorgsky] entwickelte sich unmittelbar aus der Rede, wie ein zur Melodie erhobenes Sprechen. Ekaterina Mamysheva gelang es mit ihrem warmen, eher dunkel abgetönten Sopran hervorragend, diesen kindlichen Ton, oder gar den Gesprächsgegensatz mit Amme oder Mutter ins Lied zu übertragen."

"Das Neuenheimer Kammerorchester verstand es ausgezeichnet, diese vielen Aspekte dessen, was man „russische Seele“ nennt, musikalisch zu übersetzen und den Zuhörern zu überbringen. Der Beifall in der gut besuchten Kirche war entsprechend lang und begeistert, die Zuhörer konnten sich kaum von Kammerorchester und Sängerin trennen." 

 

Weitere Pressestimmen finden Sie hier.


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Besucherstimmen zu unseren Konzerten

  • "Das vergangene Konzert in Heidelberg hat mich klanglich sehr berührt." C. H.
  • "Das war ein tolles Programm, abwechslungsreich und mitreißend. Ganz toll!" T. K.
  • "Eure Intonation war blitzsauber, wie habt ihr das hingekriegt?" M. B.
  • "Ihr [das Neuenheimer Kammerorchester] bereichert mein Leben!" K. S.
  • "Sehr, sehr schön! Wann kommen Sie wieder?" J. H.
  • "Ich fand das Konzert sehr beeindruckend. Eine spannende Mischung von Musik, eine schöne Bereicherung unseres Sonntags." C. H.
  • "Herzlichen Glückwunsch zum Konzert - das war wirklich großartig!" H. R.
  • "Der Harfenzauber, wie soll ich sagen, das ging ganz tief ins Herz!" P. T.
  • "Es war grandios! Mein Favorit war der Grieg. Sehr differenziert gespielt, sehr virtuos, ein musikalischer Genuss."  U. S.
  • "Ihr gestriges Konzert in Neustadt war wunderbar und hat den Sonntag zu einem Festtag gemacht. Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten!" R. R. und K.W.
  • "Ich war Anfang Mai in Ihrem Konzert hier in Mannheim und total begeistert von dem Niveau, mit dem Sie dieses Konzert gestaltet haben. Es war wirklich ein Erlebnis !!" D. S.

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