Violinist und Dirigent Matthias Metzger
(c) Foto: Matthias Metzger

MATTHIAS METZGER (LEITUNG)

Matthias Metzger studierte Violine bei Ulf Hoelscher (Karlsruhe) sowie auf Meisterkursen bei Gerhard Schulz (Alban Berg Quartett), Robert Soëtens (Paris), Roman Nodel (Mannheim), Nikolaus Harnoncourt und Reinhard Goebel (Musica Antiqua Köln). Als Mitbegründer des Schlierbacher Kammerorchesters und der Heidelberger Sinfoniker wirkte er als deren Konzertmeister bis 2003. Mit diesen Ensembles spielte er zahlreiche international preisgekrönte CDs ein. Darüber hinaus konzertiert Matthias Metzger als Solist und widmet sich intensiv der Kammermusik. CD-Einspielungen aus seiner Zeit als Mitglied des Zehetmair-Quartetts erfuhren mit dem »Gramophone Award«, »Edison « und »Diapason d’or de l‘année« höchste internationale Anerkennung. Seit 2007 ist er Konzertmeister der Deutschen Philharmonie Merck. Das Neuenheimer Kammerorchester leitet er seit 2008.

 

NEUENHEIMER KAMMERORCHESTER

(c) Foto: Neuenheimer Kammerorchester e.V.
(c) Foto: Neuenheimer Kammerorchester e.V.

 

Das Neuenheimer Kammerorchester wurde 2007 von führenden Mitgliedern Heidelberger nicht-professioneller Orchester als reines Streicherensemble gegründet. Neben den großen Werken der Streichorchester-Literatur wie den Serenaden von Dvořák und Tschaikowsky, dem Divertimento von Bartók oder Schostakowitschs Kammersinfonie kommen regelmäßig auch  hochwertige Raritäten zur Aufführung. Zu letzteren zählen Beethovens Konzert für 2 Hörner und Streicher, das Klarinettenkonzert von Mieczyslaw Weinberg als deutsche Erstaufführung oder Haydns Doppelkonzert für Harfe, Violine und Streicher mit der ARD-Wettbewerb-Preisträgerin Prof. Mirjam Schröder und Matthias Metzger als Solisten. (Siehe Repertoireliste)

Zu zwei Arbeitsphasen pro Jahr treffen sich die ca. 20 Instrumentalisten, um in konzentrierter Form unter professioneller Leitung mit hohem musikalischem Anspruch abwechselungs­reiche, für Publikum wie Musiker interessante Programme zu erarbeiten und in Konzerten im Rhein-Neckar-Raum zu präsentieren. Die Frische und die Musizierfreude wurden dem Ensemble mehrfach bescheinigt. So beschrieb die Rhein-Neckar-Zeitung unter dem Titel „Da konnte man nur noch staunen“ das Spiel des Orchesters als „sehr temperamentvoll und feinsinnig, … romantisch behaucht und dynamisch anrührend“.